Kuchen für Freddy

Tada!

Nun also der eigentliche Eintrag zum heutigen Tag: Freddys Geburtstagskuchen! Ein guter Freund und einer meiner treusten Blogleser hat heute Geburtstag und wir haben gemeinsam im Irish Pub in seinen Geburtstag gefeiert. Dazu gab es diesen superschokoladigen Kuchen:




Für den Grundteig habe ich mir das Rezept eines "American Chocolate Mud Cake" gesucht und dieses dann sehr abgewandelt. Ich habe 160g Zartbitterkuvertüre gehackt und mit 250g Margarine, 300ml frischgekochtem Kaffee und etwa 60 ml Rum miteinander verrührt, sodass sich die Kuvertüre vollständig geschmolzen ist. Dann habe ich 200g Zucker darunter geschlagen, bis auch dieser sich auflöste und hab die ganze Masse abkühlen lassen.

In der Zeit habe ich 250g Mehl abgemessen und mit einer Packung Backpulver und einer Prise Salz gemischt. Außerdem habe ich eine Vanilleschote ausgkratzt und unter das Mehl gemischt. Die ausgekratzte Vanilleschote habe ich dann zu der abkühlenden Schokoladen-Kaffee-Rum-Masse gegeben, damit sie ihr schönes Vanillearoma noch ein wenig abgeben kann. Außerdem habe ich eine Kuchenform eingefettet und den Backofen auf 180° C Umluft vorgeheizt.

Als die Schokoladen-Kaffee-Rum-Masse abgekühlt war, habe ich die Vanilleschote entfernt und die Mehlmischung untergehoben. Außerdem habe ich zwei Eier getrennt: Das Eigelb habe ich ebenfalls unter den Teig gerührt, das Eiweiß zunächst mit dem Handrührgerät steif geschlagen und dann vorsichtig untergehoben.

Der fertige Teig ist dann sehr, sehr flüssig und wird in die gefettete Form gegeben und dann recht weit unten in den Ofen geschoben und gut eine halbe Stunde gebacken (Stäbchenprobe machen!). Ich habe den Kuchen dann bei offenem Ofen auskühlen lassen und habe in der Zwischenzeit 240g Zartbitterkuvertüre geschmolzen.

Ich habe dann den Kuchen mit Kuvertüre bestrichen, hatte letztlich aber einiges an Kuvertüre übrig, also kann man den Kuchen entweder wesentlich dicker mit Kuvertüre bestreichen (wobei ich schon immer darauf achte, dass es nicht zu wenig Schokolade ist) oder weniger Kuvertüre nehmen, vielleicht reichen 150g. Außerdem habe ich eine kleine Menge weißer Kuvertüre geschmolzen, gut abkühlen lassen und in eine Spritztüte gefüllt. Auf einen Bogen Backpapier habe ich dann mit der weißen Kuvertüre meine Glückwünsche geschrieben und diesen Bogen für einige Zeit ins Eisfach gelegt (ich bin immer zu ängstlich, direkt auf den Kuchen zu schreiben, weil Fehler dann nahezu unkorrigierbar sind und mir die Gefahr, dass die Kuvertüre verläuft, viel zu groß ist - auf einem Backpapierbogen hat man alle Ruhe und Zeit der Welt).

Zu Verzierung habe ich dann außerdem noch Waffelröllchen am Kuchenrand verteilt und an die noch flüssige Kuvertüre gedrückt und Schokoladenpralinen halbiert und auf den Kuchen gedrückt. Dazu dann frisch aus dem Eisfach die Glückwünsche und den Namen des Geburtstagskindes und fertig war der Kuchen zu Freddys Geburtstag.

Das Geburtstagskind war zufrieden (oder hat sich nicht getraut, Gegenteiliges zu behaupten) und auch die anderen Gäste (ich hätte fast geschrieben "die anderen Kinder"...) waren voll des Lobes für diesen Kuchen, der sehr saftig und sehr schokoladig und trotzdem nicht zu süß war. Und außerdem gab es ja Waffelröllchen, damit kann man fast gar nichts falsch machen.

Probiert diesen Kuchen unbedingt aus oder ladet mich zu Eurem nächsten Geburtstag ein...es lohnt sich! Dir, Freddy, wünsche ich natürlich noch einen großartigen Tag heute und fürs neue Lebensjahr immer genug Kuchen! Und natürlich alles Gute und so.

Alles Liebe,

Eure Marie-Louise



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