Schokokuchen mit Gewürzen und Orange

Ihr Lieben,

als Entschädigung für die letzten Tage gab es heute gleich zwei Rezepte aus Levi Roots Kochbuch.

Für meinen Gebärdensprachkurs backte ich den "Schokokuchen mit Gewürzen und Orange", den ich allerdings statt in einer 20cm-Form in zwölf Muffinförmchen verteilte.

Das Rezept stammt aus der Kategorie "Gebäck und Kuchen" und auch hier habe ich mich bemüht, die Anweisungen genau zu befolgen. Das Rezept kommt vollkommen ohne Mehl aus, stattdessen werden Mandeln verwendet. Diese soll man theoretisch selber rösten und mahlen, ich muss gestehen, dass ich gemahlenen Mandeln verwendet habe.

In den Teig kommen dann unter anderem vier Eier, die man getrennt hinzugibt. An dieser Stelle war ich vom Rezept sehr verwirrt, weil man dort liest:

"2 Eigelb mit der Hälfte des Zuckers [...] schaumig schlagen."

Ich durchsuchte das Rezept also nach der Stelle, an denen die übrigen zwei Eigelb verwendet werden sollen, fand aber keine entsprechende Stelle und stellte die Eigelb zur Seite. Erst eine ganze Weile später stolperte ich über den Satz:

"3 Mandeln, Schokolade, [...] unter die Eigelbmasse rühren."

Da mir absolut klar war, dass es sich um keine drei Mandeln handeln kann, machte ich mir noch einmal neue Gedanken und dann fiel es mir auf! Die Zahlen stellen die Arbeitsschrittnummern dar, setzen sich aber leider gar nicht vom Fließtext ab. Zum Glück habe ich es aber gemerkt und meine übrigen zwei Eigelb hinzugefügt. Das hätte man sicher vom Layout besser gestalten können.

Das Herstellen des Teigs und das Backen der Muffins (verkürzte Backzeit: Von 35-40 Minuten auf 25) war problemlos möglich. Dann kam die Schokoladensahne, mit der der Kuchen bestrichen werden soll. Dafür wird Schokolade geschmolzen und mit Sahne vermischt. Beim Abkühlen soll die Mischung dann dick werden. Als meine Schokoladensahne kalt war, war sie allerdings noch vollständig flüssig. Noch vollkommen ruhig habe ich das ganze nochmal über dem Wasserbad erhitzt und noch einmal abkühlen lassen, was allerdings nichts an der Konsistenz änderte. Flüssig. Ich versuchte es dann mit Aufschlagen der Schokosahne, aber auch das klappte leider nicht. Erst viele Stunden später, nach klitzekleinem Nervenzusammenbruch und vielen Stunden im Kühlschrank hatte es eine mehr oder weniger akzeptable Konsistenz.

Die Zutaten hatte ich alle im Haus, ansonsten sind sie aber überall erhältlich und nicht teuer.

Die Muffins waren letztlich sehr lecker und kamen auch in meinem Sprachkurs sehr gut an.

Fazit:Das Ergebnis war toll, der Weg dahin aber nicht ganz unproblematisch. Vielleicht mache ich den Grundteig noch einmal, vielleicht mit zusätzlichem Rum im Teig, das könnte ich mir sehr gut vorstellen. Die Schokosahne war zwar geschmacklich gut, aber den Aufwand und die Nerven nicht wirklich wert.

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