Eis-Zeit

Ihr Lieben!

Gestern habe ich die Eismaschine meiner Schwiegermama ausprobiert und zwei verschiedene Eissorten gemacht: Levi Roots "Eiscreme mit Starkbier und Rum" und Rick Steins "Crème-brûlée-Eis".

"Eiscreme mit Starkbier und Rum":




Ein einfaches Rezept, bei dem vor allen Dingen auf frische Zutaten und Geduld bei der Zubereitung ankommt. Das Eis wird mit vielen Gewürzen gemacht, wie Nelken, Zimt, Muskat und Vanille und wird zudem kräftig durch das Starkbier und den Rum. An frisches Eis kommen viele rohe Eier - ich bevorzuge dafür ganz frische Bio-Eier. Beim Erhitzen der Sahne-Gewürz-Ei-Masse muss man sehr darauf achten, dass es nicht zu heiß wird und gerinnt. Außerdem muss man es entweder sehr lange abkühlen lassen, bevor man es in die Eismaschine füllt oder die Eismaschine braucht sehr lange, um das Eis herunterzukühlen. Dafür hat man am Ende ein sehr leckeres, leicht winterliches und trotzdem herbes Eis.

Rick Steins "Crème-brûlée-Eis": 




Mein erstes Rezept also aus Rick Steins "Land & Meer"- Kochbuch. Es stammt aus der Kategorie "Westeuropa" und erzählt vorweg die lustige Entstehungsgeschichte des Eis. Kurz: Ein Missgeschick, das man zu retten versuchte.

Das Rezept selber hat übersichtliche Zutatenangaben und danach eine Zubereitungsanleitung im Fließtext. Dabei ist alles klar und verständlich formuliert und man weiß jederzeit was man zu tun hat. Zu dem Rezept gibt es kein Bild. Die benötigten Zutaten konnte man alle problemlos im supermarkt bekommen oder hatte diese sogar zuhause. Die Zubereitung ist ein wenig langwieriger, weil man zuerst eine Crème Brûlée herstellt, diese über Nacht kühlt, am nächsten Tag mit einem Lötkolben brennt und erst dann in die Eismaschine füllt. Die Crème Brûlee bereitet man hier nicht im Wasserbad sondern unter Rühren im Topf zu. Die Gefahr, dass es gerinnt, ist dabei wesentlich höher, so würde ich es unter normalen Umständen nicht tun.

Das fertige Eis schmeckte toll, nach Karamell und hatte eine ganz andere Konsistenz als das Starkbier-Eis. Es war cremiger aber auch spürbar fetthaltiger, was sich durch den erhöhten Sahne-Anteil erklären lässt. 

Fazit: Der erste Eindruck des Kochbuchs ist gut, das Eis ist lecker.

Bei uns gab es zu den Eissorten selbstgemacht Crêpes (250g Mehl auf einen halben Liter Milch,  dazu ein bisschen Salz und ein bisschen Vanillezucker, 4 Eier, ein wenig Cognac und etwas zerlassene Butter). Sehr lecker!


Der Anfang mit der Eismaschine ist nun also gemacht. Die Bedienung ist wirklich leicht, mit gekühlten Zutaten geht die Zubereitung recht schnell (20-30 Minuten), mit zimmertemperaturwarmen Zutaten braucht es gut doppelt so lang, also rund eine Stunde. Danach sollte man das Eis aber direkt in Dosen umfüllen und ins Gefrierfach stellen, damit es weiter durchkühlt. Am Tag nach der Zubereitung schmeckt es fast noch besser. Man sollte es dann allerdings bald aufbrauchen.

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf viele weitere Sorten...

Liebe Grüße,

Eure Marie-Louise

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