Rezension: "Cooking is fun"

Guten Morgen!

Einen Monat lang habe ich mich nun also etwas intensiver mit Levi Roots "Cooking is fun" beschäftigt. Leider habe ich in diesem Monat keinen Weg finden können, Euch das Cover zeigen zu dürfen. Die deutsche Ausgabe des Fackelträger Verlages ist offenbar vergriffen, man erhält sie aber definitiv noch gebraucht. Der Originaltitel lautet übrigens  "Food for friends". Ich weiß ja nicht warum man einen englischen Titel, der mir übrigens viel besser gefällt, für eine deutsche Ausgabe in einen anderen englischen Titel ändert...


Das Buch erschien 2010  im Fackelträger Verlag  Es hat 208 Seiten, die Rezepte sind nach der Einführung in zehn Kategorien unterteilt.

- Frühstück & Brunch
- Für den kleinen Hunger
- Picknick
- Grillen
- Warmes für mittags und abends
- Besondere Gelegenheiten
- Beilagen
- Partys
- Desserts
- Gebäck und Kuchen

Ausprobiert habe ich in diesem Monat den Kürbis-Spinat-Salat mit Chili, Erdnüssen und Ingwerdressing, den Schokokuchen mit Gewürzen und Orange, die Sonnenschein-Tarte mit Feta, Süßkartoffel und roten Zwiebeln  und die sautierten Süßkartoffeln. Mir ist bewusst, dass das nicht allzu viele Rezepte sind (4 aus 99). Allerdings habe ich mich auch mit den nicht zubereiteten Rezepten beschäftigt und mir einen Überblick verschaffen können.

Die Gerichte, die ich zubereitet habe, haben mir persönlich allesamt geschmeckt. Es handelt sich zum Großteil um Zutaten, die in unserer Landesküche selten genutzt werden. Ich mag außergewöhnliche Rezepte und fand auch hier die Zusammenstellung sehr gelungen. Obwohl ich mich beim Kochen diesmal sehr eng ans Rezept gehalten habe, würde ich in Zukunft doch wieder dazu übergehen, meine eigenen Variationen zu kochen.

Die Rezepte sind überwiegend leicht verständlich, nur an wenigen Stellen hatte ich layoutbedingte Probleme. Das Buch ist mit vielen großen und sehr schönen Bildern versehen, das mag ich sehr. Außerdem erzählt Levi Roots zu vielen seiner Rezepte eine Geschichte und gibt damit einen schönen und privaten Einblick in sein Leben als Koch, Vater und Freund.

Gekauft hatte ich das Buch ja – ich habe es im ersten Beitrag zu diesem Thema im Oktober bereits kurz angerissen – als ich im Frühjahr bei meiner besten Freundin zu Besuch in Braunschweig war. Wir hatten beide darüber nachgedacht das Buch zu kaufen, schließlich war es im Angebot für 7,99€ statt 24,99€. Sie entschied sich dann dagegen, ich mich dafür. Es gefiel mir auf Anhieb und es erinnert mich nun auch an die schöne Zeit, die ich bei meiner Freundin verbracht habe. Ich bereue es auf jeden Fall nicht, dieses Buch gekauft zu haben und werde es weiterhin gerne als Inspiration fürs Kochen verwenden.

Das ein oder andere Gericht, das ich mir eigentlich sogar vorgenommen hatte zu kochen, werde ich irgendwann demnächst auch noch zubereiten (den Kürbis-Spinat-Gratin mag meine Mama bestimmt,die karibische Shepherd's Pie klingt generell nach einer interessanten Idee, das Süßkartoffelsoufflé mit Parmesan könnte etwas für meine Schwiegermutter sein und die Eiscreme mit Starkbier und Rum probiere ich aus, wenn wir endlich die Eismaschine in Betrieb nehmen!).

Abschließend kann ich nur feststellen, dass dieses Kochbuch sehr gut in meine Sammlung passt: Es ist außergewöhnlich und strahlt eine ganze andere Lebensart aus. Ein kleiner Schritt in eine andere Welt...

Vielleicht kocht ihr ja auch mal das ein oder andere Rezept nach!
Ich wünsche Euch viel Spaß!

Eure Marie-Louise



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