Neue Kochbücher

Ihr Lieben,

seit ich Mitte November meine Kochbuch-Inventur durchführte kamen viele weitere Schätze dazu. Diese möchte ich Euch hier kurz vorstellen, die Übersicht habe ich bereits aktualisiert. Vielleicht gefällt Euch ja das ein oder andere Buch so gut wie mir.



1. Trierisches Kochbuch: Zuverlässige und selbstgeprüfte Rezepte für gewöhnliche und feinere Küche aus dem Nachlaß einer Trierischen Dame. 1894. (auf dem Bild links oben auf dem Stapel)

Dieses wunderschöne kleine Büchlein hat mir meine Freundin Esther zum Geburtstag geschickt. Es hat schon viel mitgemacht, ist mehrfach geflickt und sieht wirklich großartig aus. Es gehört damit jetzt mit zu meinen ältesten Schätzen und ich habe Esther versprochen, dass, wenn sie mich besuchen kommt, ich daraus für sie koche. Darauf freue ich mich bereits sehr!

2. Koch-Rezepte (links oben das zweite Buch des Stapels)

Eine handgeschriebene Sammlung verschiedenster Rezepte. Von verschiedenen Personen aufgeschrieben. Den Handschriften nach irgendwann zwischen 1880 und 1930 entstanden. Über den Besitzer ist nichts zu erfahren.

3. Das Rezeptheft Paul Sporrers (links oben das dritte "Buch" des Stapels (dünnes schwarzes Heft))

Eine handgeschriebene Sammlung mit Widmungsbrief. Demnach wurde das Heft zu Weihnachten 1928 von Pfarrer Paul Sporrer verschenkt. Ich bin dabei es abzutippen und habe bereits das erste Rezept daraus ausprobiert.

4. Henriette Davidis: Praktisches Kochbuch, bearbeitet von Luise Rosendorf. 1890. (linker Stapel, viertes Buch von oben)

Ein weiteres altes Schätzchen aus der Henriette-Davidis-Reihe.

5. Henriette Davidis: Praktisches Kochbuch, bearbeitet von Marie Wesenberg, um 1915. (linker Stapel, fünftes Buch von oben)

Ebenfalls eine Bearbeitung des Henriette-Davidis-Klassikers. Mit eingetragenem Besitzernamen: Gertrud Pohl 1926.

6. Renate Albert u.a.: Handfeste Rezepte zum Kochen + Backen. 1996. (linker Stapel das dritte Buch von unten)

Ein Geschenk meiner Schwieger-Großtante Reni zum Geburtstag. Die hat es auch und ist damit sehr glücklich und wollte dieses Glück deswegen mit mir teilen. Es sind regionale Rezepte und die Aufmachung des Buches als handschriftliche Sammlung. Sehr süß!

7. Dr. Karl Schantz und Georg Greindl: Neuzeitliche Kochkunst für Gesunde und Kranke. 1940. (linker Stapel das zweite Buch von unten)

Ein riesiger Brocken voller Rezepte, Haushaltstipps, Ernährungshinweise u.ä. Zur genaueren Lektüre kam ich noch nicht.

8. Renate Peiler: Die schönsten Rezepte aus den deutschen Landschaften. Unvergessene Küche. 1979. (linker Stapel unterstes Buch)

Ein großes Buch, in dem nach Regionen unterteilt die besten deutschen Rezepte aufgearbeitet werden. Mir wurde gesagt, es sei ein Klassiker und darum zögerte ich nicht lange, als ich es günstig fand. Ich bin gespannt, was es hergibt.

9. Christina Kempe und Christa Schmedes: Weihnachten - Plätzchen, Stollen, Glühwein & alles, was die Adventszeit schöner macht. 2009. (aufgestellte Bücher ganz links)

Das Buch, das ich im Dezember genauer unter die Lupe genommen habe. Rezension folgt!

10. Rasmus Grønbech: Wild. Die besten Rezepte mit Reh, Hirsch & Fasan. 2014. (aufgestellte Bücher, zweites von links)

Dieses Wildkochbuch bekam ich von meiner Schwiegeroma zum Geburtstag geschenkt. Ich scheue mich bisher davor, große Mengen an Fleisch zuzubereiten, weil ich es mir nicht zutraue. Dazu dann noch Wild? Die Rezepte klingen allerdings wirklich gut. Vielleicht wage ich mich dann einmal dran!

11. Tim Mälzer: Heimat. 2014. (aufgestellte Bücher, drittes von links)

Dieses Buch habe ich von meinem besten Freund Hannes zum Geburtstag bekommen. Er ist bekennender Tim Mälzer-Fan und gab auch sofort zu, bereits einige Rezepte abgeschrieben zu haben. Ich habe es dann direkt auf der Zugfahrt nach Hause durchgeblättert und es gefällt mir wirklich gut. Es enthält viele Klassiker, einige davon neu interpretiert. Das ein oder andere Rezept werde ich sicher bald ausprobieren.

12. Manfred Meeuwig u.a.: Rezepte für Marie. 2012. (aufgestellte Bücher, viertes von links)

Dieses Buch habe ich mir so gewünscht! Und diesen Wunsch erfüllte mir zu Weihnachten meine liebe Schwiegeroma. Die Grundlage für dieses Kochbuch bildet ein Rezeptheft aus dem Jahr 1870 aus Frankreich. Die Originalseiten sind teilweise abgedruckt und um eine neue und übersetzte Fassung des Rezeptes ergänzt. So erhält man ein wirklich wunderschönes Buch voller französischer Klassiker. Und dann auch noch "...für Marie." Also wirklich, wie für mich gemacht!

13. Dagmar Seifert: Das Peanuts-Kochbuch. (aufgestellte Bücher, fünftes von links)

Dabei handelt es sich tatsächlich nicht um mein Eigentum, ich habe es mir nur bei meinem Nikolausbesuch von meiner lieben Freundin Jamie geborgt. Es ist ein süßes kleines Buch voller Comics der Peanuts und dazu passenden Rezepten. Ich werde mir eine Auswahl abschreiben und ausprobieren und das Buch dann ganz bald zurückschicken.

14. James Tanner: Takes 5. 2010. (aufgestellte Bücher, fünftes von rechts)

Dieses Buch habe ich mir im London-Urlaub gekauft. Ich fand das Konzept interessant, mit nur fünf verschiedenen Zutaten wirklich interessante Gerichte zu kreieren. Außerdem kostete es nur fünf Pfund. Da konnte ich doch nicht widerstehen...

15. Mitchell Beazley: Food, Glorious Food. 2013. (aufgestellte Bücher, viertes von rechts)

Als ich in London war, war es mir wichtig schöne und besondere Kochbücher zu finden. Dieses begibt sich auf die Suche nach dem besten britischen Rezept durchs ganze Land. Es ist dafür in Regionen unterteilt und jedes Rezept stammt von einem anderen Menschen, der dazu ein bisschen von sich erzählt. Das gefällt mir sehr gut. Ob das beste Rezept gefunden worden ist? Ich werde mich einmal durchprobieren...

16. Polly Manguel: Mum's Favourite Recipes. 2011. (aufgestellte Bücher, drittes von rechts)

Das dritte und letzte Kochbuch der vergangenen Londonreise. Es ist rosa, niedlich und verspricht Mamas Lieblingsrezepte. Braucht es mehr Gründe, um es sofort zu kaufen?

17. Metta Frank und Marieluise Schultze: Norddeutsche Küche. 2013. (aufgestellte Bücher, zweites von rechts)

Dieses Buch habe ich mir jetzt gerade erst nach Weihnachten gekauft als ich im Heimaturlaub in Kiel bei meiner Mama war. Ich bin schließlich gebürtige Kielerin (und aufgewachsene Ammerländerin), ein norddeutsches Kochbuch war also längst überfällig. Zu den vielen Rezepten gibt es Übersichten regionaler und monatsbezogener Zutaten und zudem noch viele Bräuche und Geschichten.

18. Jack Canfield u.a.: Hühnersuppe für die Seele. Das neue Kochbuch. 2008. (aufgestellte Bücher, ganz rechts)

Dieses Buch ist eigentlich nicht neu. Ich besitze es schon mindestens zwei Jahre, hatte es aber auch seitdem meiner Mama geliehen und habe es nun zurück. Die Buchreihe Hühnersuppe für die Seele ist eigentlich eine Kurzgeschichtensammlung, die das Herz berührt und einen binnen Sekunden zum Lachen oder Weinen bringen kann. Aus dieser Reihe erschien dann ein Kochbuch, verbunden mit schönen Kurzgeschichten. Ich bin sehr froh, es wieder zu haben und freue mich auf einige leckere Rezepte.

So, ich glaube das waren all' meine neuen Kochbücher. Ich glaube als nächstes brauche ich ein neues Regal. Oder eine Bibliothek. Ohja, eine Bibliothek! Mit diesem Wunsch verbleibe ich!

Eure Marie-Louise

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