Griechenland auf meinem Teller!


Καλημέρα!
Kaliméra!

Heute wird es griechisch bei uns! Gemeinsam mit Melanie und Christin, Toni und Tina habe ich nach wunderbaren Köstlichkeiten der griechischen Küche gesucht.
Früher, mit meinen Eltern, war ich öfter griechisch essen, meist gab es dann ganz typische Gerichte wie Gyros mit Tsatsiki, Souvlaki oder Bifteki. Wenn ich aber in den vergangenen Jahren griechisch essen war, dann probierte ich mich meist durch die verschiedenen Vorspeisen. Ich liebe Vorspeisen! Eigentlich könnte ich oft nur Vorspeisen essen, bis ich dann satt bin.
Also, setzt Euch, trinkt einen Ouzo mit mir und nehmt Euch was von meiner bunten Vorspeisenauswahl!



Selbstgebackene Pita-Brote 

Feta-Creme nach Art Tirosaláta

Fava aus roten Linsen 

Fischcreme nach Art Taramosalata

 

Ich habe alle vier Speisen zeitgleich zubereitet und in den Zubereitungspausen des einen Gerichtes das andere vorbereitet. Das hat rund anderthalb Stunden gedauert. Da ich aber nicht davon ausgehe, dass jemand diese Kombination genauso zubereiten wird, werde ich die Rezepte einzeln vorstellen.

Selbstgebackene Pita-Brote

Zutaten für 8 Pita-Brote:

 

450g Mehl
1/2 Würfel Hefe
80ml Milch (Raumtemperatur)
180 ml lauwarmes Wasser
2 TL Salz
2 TL Zucker
1 EL Olivenöl plus etwas zum Anbraten

 

Zubereitung:

 

Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Milch und lauwarmes Wasser in die Mulde gießen, Salz, Zucker und Hefe darin lösen und kurz ruhen lassen. Nach ein paar Minuten alles zu einem Teig verkneten. Das kann man sehr gut mit den Händen machen, dann bekommt man ein gutes Gefühl für die Konsistenz des Teiges. Der Teig sollte nicht mehr zu klebrig sein. Vielleicht muss man dafür noch ein wenig Mehl hinzugeben. Wenn der Teig gut knetbar ist für etwa 20 Minuten ruhen und gehen lassen.


Dann das Olivenöl auf den Teig geben und dieses gut einkneten. Den Teig in 8 Portionen abteilen (wer wiegen mag, rund 90g pro Portion) und zu Kugeln formen. Die Kugeln abgedeckt noch einmal eine halbe Stunde, gerne auch mehr, gehen lassen.

Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen. Die Kugeln zu Fladen ausrollen. Diese müssen keinesfalls perfekt rund sein - ein wenig rustikal und verformt finde ich viel charmanter. Bei mir wurden die Fladen etwa 12-15 cm vom Durchmesser. Die Fladen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen. Bei mir passten maximal drei Fladen auf ein Backblech.

Dann die Fladen vier Minuten backen, wenden, und noch einmal vier Minuten backen. Sie sind dann noch sehr hell. Die aus dem Ofen genommenen Fladen kann man nun in einer heißen, eingeölten Pfanne noch einmal kurz anbraten, alternativ toasten.


Fertig sind die Pita-Brote. 

Weiter geht es mit dem Fava aus roten Linsen!


Fava sind eigentlich die großen Ackerbohnen, die auch Dicke Bohnen genannt werden. Daraus entwickelt haben sich allerdings viele Cremes und Dipps die als Grundlagen andere Bohnensorten, Erbsensorten oder Linsensorten verwenden, hier rote Linsen. Der Dipp ist bei mir ordentlich scharf geworden und kam sehr gut an.

Zutaten für zwei große Schälchen:

 

250g rote Linsen
3 Knoblauchzehen
Salz
3 EL Olivenöl
3 eingelegte, confierte Knoblauchzehen (alternativ drei einfache Knoblauchzehen)
3 sehr scharfe getrocknete Chilischoten (gibt's bei uns im türkischen Supermarkt)


Zubereitung:




Die roten Linsen waschen und in genügend Wasser nach Packungsanweisung aufsetzen. Bei mir waren das 250 g rote Linsen mit 500 ml Wasser. Sobald das Wasser kocht, salzen und drei geschälte Knoblauchzehen in das Kochwasser geben. Bei der Garzeit solltet ihr Euch nach der Packungsanweisung richten, bei mir waren zehn Minuten angegeben, ich habe sie noch ein paar Minten mehr köcheln lassen, sodass sie richtig zerfielen. Dann die roten Linsen durch ein sehr feines Sieb abgießen, das Wasser dabei allerdings auffangen.


Dann die roten Linsen gemeinsam mit dem Knoblauch (sowohl den mitgekochten Zehen als auch den weiteren), dem Olivenöl und den Chilischoten pürieren. Wenn es zu fest sein sollte, etwas Linsenwasser zugeben. Mit Salz und Paprikapulver abschmecken und mit Frühlingszwiebeln und Chili garnieren. Eventuell bis zum Servieren kalt stellen - es schmeckt aber auch lauwarm sehr gut!

Feta-Creme nach Art Tirosaláta

 

Zutaten für eine kleine Schale:

 

200g Feta
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 rote frische Chilischoten
100g griechischen Joghurt
Paprikapulver edelsüß
evtl. Salz und Pfeffer

nach Belieben:

eine Hand voll schwarzer Oliven
1/2 gelbe Chilischote

Zubereitung:

 


Den Feta mit der Gabel zerdrücken. Zwiebel, Knoblauch und Chilischoten fein hacken und unterheben. Mit griechischem Joghurt solange verrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken und nach Geschmack z.B. mit schwarzen Oliven und Chili garnieren. Bis zum Servieren kaltstellen.


Fischcreme nach Art Taramosalata


Kennt ihr diese wunderbare rosafarbene Creme? Ich finde sie, wenn sie gut zubereitet ist, absolut göttlich. Leider konnte ich den roten Kaviar (meist vom Karpfen, aber auch vom Kabeljau oder Hering) nicht in den einfachen Supermärkten in der Nähe bekommen und habe deswegen auf einfachen deutschen Kaviar zurückgegriffen. Das Ergebnis war zwar nicht rosa, aber ebenfalls sehr, sehr lecker!



Zutaten für zwei Schälchen:

 

300g Kartoffeln
1 kleine rote Zwiebel
5 EL Milch
100g deutscher Kaviar
100ml Olivenöl
den Saft einer Zitrone
Salz, Pfeffer


Zubereitung:

 

Die Kartoffeln schälen, würfeln, in Salzwasser durchgaren und abgießen. Die Zwiebel würfeln. Die Kartoffeln und die Zwiebel mit der Milch und dem Kaviar pürieren. Dann nach und nach das Öl unterrühren und die Masse mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Fertig!

Nun kann alles serviert werden! Lasst es Euch schmecken!







Στην υγειά μας!
Stin ijiá mas!
Prost!


Alles Liebe von mir,

Eure


2 Kommentare:

  1. Super lecker siehts aus.
    Toller Beitrag zu unserer Parade.
    Das Brot mache ich genauso. :)

    LG
    Toni

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  2. Yummy! Ich liebe Pita-Brot! Werd das Rezept bestimmt mal ausprobieren ;)
    GLG, Tina

    AntwortenLöschen

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