Knoblauch-Confit...und das Öl!


Schon vor längerer Zeit war ich im kleinen Kuriositätenladen über das Knoblauch-Confit gestolpert, fand es toll und beschloss, es dringend einmal auszuprobieren. Und so kaufte ich im Juni Knoblauch, probierte das Rezept aus und erhielt nicht nur wunderbare, gegarte, aromatische Knoblauchzehen sondern auch ein unfassbar tolles, intensives Knoblauchöl. Nur gebloggt habe ich darüber irgendwie nichts. Aber der Knoblauch und insbesondere das Öl kamen so gut an, dass es binnen eines Monats verbraucht war und mein Freund dringend Nachschub forderte. Und so kaufte ich vergangenen Freitag noch einmal Knoblauch und begann erneut mit der Produktion.



Ich habe mich beim Rezept wirklich recht eng an die Angaben von Steph gehalten, schaut also einfach mal bei ihr vorbei. Trotzdem natürlich auch bei mir eine Kurzfassung.

Zutaten:

Knoblauch
neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
nach Geschmack grobes Meersalz und getrocknete Chilischoten

Zubereitung:

Die Knoblauchzehen vereinzeln und in kochendem Wasser kurz (20 Sekunden bis 1 Minute) blanchieren.


Dann mit einer Siebkelle herausnehmen und in kaltem Wasser abschrecken.
Nun lassen sich die Knoblauchzehen wunderbar einfach pellen - einfach die holzige Seite abschneiden und die Haut abziehen.


Die Knoblauchzehen dann mit einem Tuch trocken tupfen, in einen Topf geben und mit dem Öl bedecken. Bei niedriger Temperatur etwa 45 Minuten confieren. Das Öl sollte nicht kochen.

Die Knoblauchzehen dann in ein verschließbares Gefäß geben, nach Geschmack mit Salz oder Chilischoten einschichten, mit Öl bedecken und - fertig!


Das übrige Öl in flaschen füllen und kühl aufbewahren. Es eignet sich prima für alle möglichen Kochideen - für Ofenkartoffeln oder Ofengemüse, zum Anbraten von Fleisch und Gemüse, für Salate...wann immer man einen schönen, intensiven aber gleichmäßigen Knoblauchgeschmack haben möchte.



Der Knoblauch selbst ist aber auch wirklich toll. Ich liebe ihn zu Ofenkartoffeln oder Pastagerichten, man kann ihn aber auch für Cremes und Dipps verwenden und pürieren. 

Hach, Knoblauch ist doch grandios, oder?

Mit den besten Grüßen,

Eure



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