Spinatsuppe mit Hackbällchen


Spinat mit Ei und Salzkartoffeln - und dazu vielleicht noch ein paar Fischstäbchen. Das ist nun wirklich das typische Kindheitsessen und für einige mir bekannte Menschen ein absoluter Horror. Es gibt aber auch Menschen, die kein Spinat-Trauma haben, die schlechten Schulkantinen-Spinat überwunden haben und sich über einen guten Spinat, aus frischen Blättern und mit guten Gewürzen freuen. Für diese Menschen, zu denen auch ich zähle, habe ich heute etwas Schönes:



Spinatsuppe mit mediterranen Hackbällchen 

& pochiertem Ei,

dazu schnelle Pita-Brote

Fangen wir heute mal mit den Pita-Broten an, da sie durch die Gehzeit immer noch am längsten brauchen. Das Rezept stammt, wie viele meiner Brotrezepte, aus dem Buch "BROT" von Ulrike und Jutta Schneider - immer wieder eine gute Quelle. Ich habe es, wie viele meiner Brotrezepte, leicht abgewandelt.



Für vier Pita-Brote:

250 g Mehl
10 g frische Hefe
2 TL Chilipulver (ich verwende da ein ganz tolles geräuchertes Chilipulver!)
1 TL Salz
1 EL Olivenöl
130 ml lauwarmes Wasser.

Zubereitung:

Alle Teigzutaten mischen und mit den Händen zu einem elastischen Teig verkneten. Diesen dann vierteln und jede Portion zu einem Fladen ausrollen, der etwa 1cm hoch ist.


Die Fladen dann eine halbe Stunde ruhen lassen. In der Zeit den Ofen mit dem Backblech auf 240°C Ober- und Unterhitze aufheizen. Die Fladen dann auf das heiße Blech ziehen und im heißen Ofen rund 15 Minuten backen. Schaut, dass sie nicht zu dunkel werden, meine waren schon fast zu knusprig.

Ein ganz einfaches Rezept, lecker und unkompliziert. Man kann die Pita-Brote gut füllen, oder eben einfach als Beilage essen. Zum Beispiel zur Suppe.


Spinatsuppe 

Für einen große Topf, der vier Leute gut satt macht, vermutlich auch für sechs Leute reicht:

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
ein wenig Olivenöl
3 große Kartoffeln, geschält und grob gewürfelt
750 ml gute Gemüsebrühe
250 ml Sahne
300 g frischen Spinat
Salz
Pfeffer
etwas gemahlenen Ingwer

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch grob hacken und im Olivenöl andünsten. Die Kartoffelstücken dazugeben und kurz mitdünsten. Mit der Brühe ablöschen, die Sahne zugießen, aufkochen lassen und bei mittlerer Temperatur 20 Minuten köcheln lassen.
Dann pürieren und dabei nach und nach die gewaschenen Spinatblätter unterheben und mitpürieren. Nach und nach entsteht so eine wunderbare grüne Suppe.
Diese noch einmal aufkochen und abschmecken, ich habe Salz, Pfeffer und gemahlenen Ingwer verwendet.

Mediterrane Hackbällchen

Hackfleisch und Spinat ist eine tolle Kombination, finde ich. In der türkischen Küche findet man das sehr oft und so habe ich meine Gewürze ein wenig angepasst.

Für rund 20 Hackbällchen:

500 g Rinderhack
3 EL Paniermehl
Salz
Pfeffer
etwas Zimt
etwas Kardamom
etwas gemahlenen Ingwer

Öl zum Anbraten

Zubereitung:


Das Rinderhack in einer Schüssel mit allen anderen Zutaten mischen und zu kleinen Bällchen formen. Diese in der Pfanne im Öl rundherum kross anbraten.



Dazu gab es für jeden ein pochiertes Ei. Dafür habe ich in einem ausreichend großen Topf Salzwasser erhitzt und in dieses einen Schuss Essig gegeben. Die Eier - maximal drei für meinen Topf - habe ich separat in Tassen aufgeschlagen und dann vorsichtig ins siedende Wasser gleiten lassen. Dort durften sie drei Minuten ziehen (Größe M, zimmerwarm), dann habe ich sie mit einer Schöpfkelle direkt auf die portionierte Suppe gegeben und sofort serviert!



Für mich war es wirklich eine schöne Kombination: Eine feine Spinatsuppe, aromatisch aber nicht überladen, dazu ganz saftige, mediterrane Hackbällchen, die durch ihre Würzung wirklich überzeugten, das cremige Ei dazu und ein knuspriges Pitabrot, das eine leichte Schärfe hat...

Eine gelungene Mittwochssuppe!
Kommt gut durch die Woche,

Eure





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