Rosinen-Stuten und Lemon Curd



Jetzt kommt die Osterzeit, alle Hasen machen sich bereit.
Alle Jahre wieder erklingen unsere Osterlieder.
Jetzt kommt die Osterzeit, alle Hasen machen sich bereit
und im Sonnenlicht ist jeder Tag wie ein Gedicht.


Hach, mit diesem Osterlied bin ich groß geworden. Kennt ihr die wunderbare Ostergeschichte "Ich bin stark" von Rolf Zuckowski auch? 
Auf jeden Fall ist unumstritten: Die Osterzeit kommt! Und wer noch Inspirationen fürs Osterfrühstück oder die nachmittagliche Kaffeetafel braucht, der ist genau richtig. Denn heute gibt es gleich zwei Rezepte bei mir:

Rosinenstuten und Lemon Curd

 

Auch das gehört nämlich irgendwie zu meiner Kindheit, denn ich habe Rosinenbrötchen geliebt. Und meine Mutter damit in die Verzweiflung getrieben. Wann immer sie mir ein Rosinenbrötchen kaufte habe ich nämlich sorgsam alle Rosinen herausgepult, gegessen und ihr das restliche Brötchen mit einem einzigen Wort zurückgegeben: "Da." 

Das ist etwa 22 Jahre her und mittlerweile backe ich also mein eigenes Rosinenbrot. Mit extra vielen Rosinen. Und trotzdem musste ich mir, nachmittags, als keiner guckte, eine Scheibe abschneiden, alle Rosinen rauspicken und meiner Mama das restliche Brot als Bild schicken. Es gibt einfach Dinge, die ändern sich nie. 

Zutaten für eine Kastenform:

20 g Hefe
75 g Zucker
250ml Milch
1 Ei
eine Prise Salz
500 g Mehl
75 g Butter
200 g Rosinen
etwas Öl oder Butter zum Fetten der Form
etwas Milch

Zubereitung:

Hefe und Zucker miteinander verrühren. Die Milch (mindestens Zimmertemperatur, gerne auch lauwarm, keinesfalls kühlschrankkalt!) unterrühren. Das Ei verquirlen und unterrühren. Salz und Mehl dazugeben und alles verkneten. Nach und nach die Butter zugeben und weiterkneten. Am Ende die Rosinen unterrühren.


Dein Teig eine Stunde abgedeckt gehen lassen. Ihr könnt den Teig aber auch jetzt abgedeckt in den Kühlschrank stellen und am nächsten Morgen weitermachen, wenn es den Rosinenstuten zum Frühstück geben soll!
Nach dem Gehen den Teig gut durchkneten und dritteln. Jedes Drittel zu einem Strang ausrollen und die drei Stränge locker flechten. In eine gefettete Kastenform legen und noch einmal 45 Minuten ruhen lassen.


Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Den gegangenen Zopf mit Milch einstreichen und rund 45 Minuten backen. Dabei eventuell nach 15-20 Minuten mit Alufolie abdecken, damit der Zopf nicht zu dunkel wird


Dazu gab es bei mir selbstgemachtes Lemon Curd. Dazu habe ich keine Geschichte. Aber mein Papa liebt Lemon Curd, und so passt es ja auch irgendwie, eine Ode an die Familie also, meine Osterrezepte.

Für ein großes Glas:

3 Bio-Zitronen
50 g Butter
135 g Zucker
2 EL Stärke
2 Eier
2 Eigelb

Von den Zitronen die Schale abreiben und den Saft auspressen. Dabei den Saft einer Zitrone zur Seite stellen. 

Zitronenschale und den Saft zweier Zitronen mit der Butter und dem Zucker in einem kleinen Topf aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen.

Die Stärke im zurückbehaltenen Zitronensaft anrühren und unter die erhitzte Mischung rühren.

Die beiden Eier mit den beiden Eigelb verquirlen und die Eimischung unter die restliche Mischung rühren. Bei mittlerer Temperatur erhitzen und dabei stetig rühren. Die Masse dickt nach einigen Minuten an, darf aber keinesfalls kochen. 

In Gläser abfüllen und verschließen und genießen!

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie lange sich das Lemon Curd hält. Die Menge ist so gering, dass sie in unserer Runde nicht sehr lange überlebt. Man kann die Creme aber auch wunderbar zum Füllen von Gebäck und Kuchen nutzen.

So, und wer noch weitere Inspirationen haben möchte, der ist ganz herzlich eingeladen bei folgenden Bloggerinnen vorbeizuschauen:


Bei Joan von Skönhet i det enkla gibt es kleine, ganz entzückende Hefeteigkränzchen,
bei Julia von Affenhundbloggt einen frischen, fruchtigen Spiegelei-Kuchen und
die Initiatorin dieser Aktion, Melanie von Zucker im Kopf,  hat Minimöhrenkuchen gebacken.

Und was gibt es bei Euch Ostern so?

Wir fahren nun über Ostern an die Ostsee für einen wunderbaren Kurzurlaub und ich melde mich danach wieder bei Euch!

Habt wunderbare Ostertage!

Eure


3 Kommentare:

  1. Ich habe noch nie Lemon Curd gemacht oder gegessen, aber ich mache dein Rezept am Samstag für den Osterbrunch bei der Familie meines Freundes einmal nach.

    Wer die Rosinen nicht mag, kann sie ja rauspulen und mir geben ;)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, liebe Melanie, für Deinen Kommentar und die ganze shcöne Aktion. Es war mir eine Freude dabei zu sein und ich freue mich schon auf weitere Themen!

      Lemon Curd finde ich wirklich eine außergewöhnliche Bereicherung beim Frühstück oder Brunch - es mag aber durchaus nicht jeder. Aber gerade die Kombination aus süß und sauer finde ich persönlich toll.

      Ich wünsche Dir ein wunderbares Osterfest! :)

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  2. Das Rezept für den Lemon Curd probiere ich nach Ostern einmal aus, da gibts ne Zitronentorte zum 50. Geburtstag der Mama einer Freundin und ich denk der Curd macht sich da ganz toll dazu :)
    Und Rosinen gehen immer!! Ich kann gaaar nich verstehen warum Leute die nicht mögen :D

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