Abschlussbericht: Deliciously Ella


Im April habe ich begonnen Ella Woodwards Kochbuch "Deliciously Ella - Für jeden Tag" auszuprobieren und mich nach und nach durch die verschiedenen Kategorien zu kochen und backen. Es klang für mich als "Allesesser" nach einer sehr spannenden Herausforderung, nicht nur auf tierische Produkte zu verzichten, sondern auch auf Gluten und einige andere industriell gefertigte Lebensmittel. Also kaufte ich alle möglichen Zutaten, von denen ich nur teilweise mal gehört hatte und begann das Experiment.




Los ging es mit dem Kapitel Frühstück. Porridge, Puddings, Avocadocreme, Tee - für mich ein sehr gelungenes Kapitel. Die Rezepte gehen meist sehr schnell und haben mich bis auf den Chiapudding sehr überzeugt. Besonders das Quinoa-Porridge mit Ingwer und Banane begeisterte mich.

Und auch das Folgekapitel, gesunde Rezepte für unterwegs, fand ich durchaus gut.


Das Süßkartoffelpüree traf meinen Geschmack genau und auch das Ofengemüse mit Pesto gefiel mir gut.

Mit dem dritten Kapitel, Salate, begann ich sehr zögerlich. Die meisten Rezepte sprachen mich nicht wirklich an, der leicht abgewandelte Kürbis-Kichererbsen-Salat war allerdings wirklich lecker.


Damit war ich bei der Hälfte des Buches angekommen und mich verließ etwas die Motivation. Das vierte Kapitel "Schnelle Gerichte für den Alltag" enttäuschte mich nämlich ganz und gar. Obwohl eigentlich das ganze Buch für die alltägliche Küche sein sollte, sind besonders diese Rezepte sehr aufwändig und dauern lange. Ausprobiert habe ich die Pink Soup.


Bei den beiden letzten Kapiteln habe ich tatsächlich aufgegeben. "Kochen für viele" ist wirklich schwierig, wenn sich im Haus niemand so richtig für die Rezepte begeistern kann. Das ein oder andere Rezept werde ich mir nochmal merken, so etwa die Bohnen-Bratlinge. Das Kapitel "Unkomplizierte Süßspeisen" war für mich leider auch ein schwieriges Kapitel. Entweder interessierten mich die Rezepte nicht sonderlich, oder aber die Zutaten wären einfach enorm teuer gewesen (Unmengen von Nussmus, Nüssen und getrocknetem Obst). Aber auch hier werde ich mir ein paar Rezepte merken und vielleicht irgendwann noch ausprobieren und davon berichten.

Ich fand es aber nun auf jeden Fall sinnvoll, nach drei Monaten einen Schlußstrich unter diesem Kapitel zu ziehen.

Mein Fazit


Für mich persönlich ist dieses Buch eine interessante Inspiration. Es gibt einige Rezepte, die mich interessieren und einige Ideen, die ich übernehmen werde, besonders von den schnellen Frühstücksrezepten. Für mich ist es aber definitiv kein Buch, dass ich im Alltag oft in die Hand nehmen werde. Wenn ich weiß, dass mich Freunde besuchen, die sich vegan ernähren oder Gluten nicht vertragen, dann weiß ich, wo ich nach Alternativen schauen kann. Das finde ich definitiv toll!

Ansonsten hat mich das Buch aber nicht ganz überzeugen können. Viele der Rezepte erfordern viel Zeit, außergewöhnliche Zutaten, für die ich sonst keine Verwendung habe und die mir daher auch zu teuer sind.

Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass die eigentliche Zielgruppe von diesem Buch sehr begeistert ist. Ella Woodward zeigt nämlich durchaus, dass man, selbst wenn man sich eingeschränkt ernährt, trotzdem toll essen kann.




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