New York: Kapitel 7: Muddle Puddle Battle & Co.

Dies ist der siebte Beitrag zur Rezension des Buches "Eine kleine Küche in New York" von Deb Perelman

"Partysnacks und Getränke" lautet das abschließende Kapitel in diesem Buch. Zehn Rezepte sind darin zu finden und eins davon habe ich Euch sogar schon im Dezember gezeigt: Die gebrannten Erdnüsse. Außerdem habe ich ein weiteres Rezept sehr früh ausprobiert, die Käsecracker mit Rosmarin, Gruyère und Meersalz. Die kamen mit auf eine Party und waren schneller aufgegessen als man gucken konnte. Damit ich Euch noch etwas Neues präsentieren kann, habe ich mir das letzte Rezept ausgesucht, das es im Buch gibt. Nehmt Euch ein Gläschen und lest Euch gerne den Beitrag durch:

Muddle Puddle Battle


Die Geschichte hinter diesem Cocktail ist einmal wieder besonders interessant und unterhaltsam. Kurz: Aus einer lustigen Vorleserunde mit Dr. Seuss-Klassikern wurde im Hause der Autorin Deb Perelman ein Trinkspiel entwickelt. Dr. Seuss ist ja bekannt für seine zungenbrecherischen Reime und Deb Perelman kreierte dann diesen Drink, dessen Name als Reim im Buch Fox in Socks auftaucht.

Auch ich kenne Dr. Seuss-Bücher noch aus meiner Kindheit und fragte daher meine Mama nach den Büchern um sie für die Bilder zu verwenden. Als ich dann bei ihr war drückte sie mir drei Bücher in die Hand, ausgerechnet Fox in Socks war jedoch nicht dabei. Aber egal, auch die anderen Bücher eignen sich prima zum Bilder machen, zum Durchblättern, Durchlesen und zum Bestaunen der kreativen und abgefahrenen Zeichnungen.

Für 2 Drinks:

4 mittelgroße Erdbeeren oder eine Handvoll gemischte Beeren
30 ml frisch gepresster Limettensaft
4 TL Zucker
schwarzer Pfeffer
120 ml Tequila
235 ml Mineralwasser
Limettenscheiben zum Garnieren

Zu den Zutaten:

Die Früchte sollten natürlich am besten frisch sein. Das ist im tiefsten Winter natürlich schwer möglich, ich habe also zu tiefgekühlten Beeren gegriffen. Alle anderen Zutaten bekommt man nahezu überall.


Zubereitung:

Die Beeren mit dem Limettensaft, dem Zucker und einigen Prisen Pfeffer in einem kleinen Gefäß vermanschen und vermischen, bis die Beeren grob püriert sind. Tequila und Mineralwasser dazugeben und alles gut verrühren. Gläser zu drei Vierteln mit Eis befüllen, den Cocktail darüber gießen und mit der Limetten- oder Zitronenscheibe garnieren. Deb Perelman schließt dieses Rezept mit den Worten: "Sofort genießen (und danach probieren, einen Zungenbrecher Ihrer Wahl so fehlerfrei wie möglich über die Lippen zu bringen)." Den Zungenbrecher meiner Wahl hänge ich Euch ganz unten im Beitrag an!



Das Ergebnis:

Der Cocktail ist recht herb und gleichzeitig schön fruchtig und nicht zu schwer. Tequila gehört normalerweise nicht zu den Spirituosen, die ich verwende und ich war daher auch recht überrascht, dass wir noch welchen im Haus hatten. Der Cocktail gefällt mir aber rundum gut und ich kann ihn mir sehr gut im Sommer auf dem Balkon vorstellen...





Käsecracker mit Rosmarin, Gruyère und Meersalz



Für etwa 100 Cracker:

170 g Gruyère, grob gerieben
55 g Butter
95 g Weißmehl
1 TL fein gehackter Rosmarin
1/4 TL feines Meersalz, etwas mehr zum Bestreuen

Zu den Zutaten:

Für einen wirklich guten Gruyère bin ich zum Käseladen meines Vertrauens gefahren. Alle anderen Zutaten habe ich immer im Haus.

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Alle Zutaten zu einer krümeligen Mixtur vermischen - entweder in der Küchenmaschine oder mit einem Handrührgerät. In Frischhaltefolie wickeln und etwa 20 Minuten kühlen lassen.

Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die gewünschte Form bringen. Man kann mit Keksausstechern Figuren ausstechen oder mit einem geriffelten Teigrädchen Rauten schneiden. In die Mitte jedes Plätzchens ein kleines Loch stechen, dünn mit Wasser befeuchten (am einfachsten geht das mit einem Pflanzenbesprüher, den nutze ich auch für Brötchen oder Brot) und mit Meersalz bestreuen.

Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech 10-12 Minuten backen, bis die Cracker am Rand goldbraun sind. Dann abkühlen lassen.


Das Ergebnis:

Die Käsecracker fand ich sehr lecker und gut zum Knabbern zwischendurch. Auf der Party kamen sie einfach gut an. Kritik gab es nur vom besten Freund meines Freundes, dem die Käsecracker zu wenig intensiv waren. Er hätte sich mehr Käsegeschmack gewünscht. Das kann nicht am Käse liegen, da der Gruyère sehr intensiv war. Man müsste wohl, damit man seinen Geschmack besser trifft, den Käseanteil erhöhen. Ich fand das Aroma hingegen sehr gut und genau richtig kräftig.


Was steht aus diesem Kapitel noch auf der Liste für die Zukunft?

 

Mit drei von zehn Rezepten habe ich ja schon recht viel ausprobiert. Mich interessieren aber noch mehr Rezepte, besonders die Grissini und die Ingwerlimonade.

Fazit:

 

Für mich ein sehr schönes, bunt gemischtes Kapitel voller interessanter Rezepte. Alle ausprobierten Rezepte gefielen mir persönlich gut, waren jeweils kein riesengroßer Aufwand und waren trotzdem bereichernd. Damit schließe ich meine Probierphase ab. Ich trinke noch ein Schluck meines Muddle Puddle Battle und schreibe dann mal bald ein Fazit. Bis dahin alles Liebe!

Eure






P.S.: Natürlich noch der Zungenbrecher zum Testen, von Dr. Seuss:

"We took a look,
we saw a Nook.
On his head
he had a hook.
On his hook
he had a book.
On his book
was "How to Cook."
We saw him sit
and try to cook.
He took a look
at the book on the hook.

But a Nook can't read, 
so a Nook can't cook.
SO...
what good to a Nook
is a hook cook book?"

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