New York: Kapitel 2: Tomatensalat


Dies ist der zweite Beitrag zur Rezension des Buches "Eine kleine Küche in New York" von Deb Perelman; das erste Kapitel, Frühstücke, findet sich > hier <.

Hachja. Salate sind nie mein Lieblingskapitel. Ich bin kein großer Salatfreund und machte mir daher nicht viele Hoffnungen, dass sich das hier nun ändern würde. Aber: Von den 11 Rezepten in diesem zweiten Kapitel sprachen mich sofort fünf an. Das ist ein wirklich guter Schnitt für ein Salatkapitel.
Ich entschied mich für

Tomaten-Frühlingszwiebel-Shortcakes mit geschlagenem Ziegenkäse


weil es wirklich unglaublich gut klingt – und so gar nicht nach Salat!

 Tomaten-Frühlingszwiebel-Shortcakes mit geschlagengem Ziegenkäse
Tomaten-Frühlingszwiebel-Shortcakes mit geschlagenem Ziegenkäse

Erneut erzählt  Deb Perelman zu Beginn des Rezeptes viel über die Entstehung des Rezepts. Diese Geschichten, die all ihre Rezepte in ihr Leben und ihren Alltag einordnen, lesen sich wirklich gut. Farblich und auch durch einen Seitenbruch abgesetzt findet man dann die Arbeitsschritte auf einer Seite und kann sich ganz gut zurechtfinden.


Für 6-8 Shortcakes:

265 g Mehl (plus mehr für die Arbeitsfläche)
30 g Backpulver (wirklich so viel, ja!)
3/4 TL Salz
70 g kalte Butter
1 Frühlingszwiebel, in feinen Ringen
235 ml Vollmilch


Für den Tomatensalat:

1 EL Olivenöl
1,5 EL Rotweinessig
1/8 TL Salz
1 Prise Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
ca. 225 g Cherry-Tomaten


Für die Garnierung:


45 ml Sahne
115 g Ziegenkäse, weich
das Grüne von 2 Frühlingszwiebeln, fein gehackt


Zu den Zutaten:

Rotweinessig hatte ich leider nicht und habe auch keinen bekommen. Ich habe stattdessen Weißweinessig genommen.
Beim Ziegenkäse habe ich mich für einen Ziegenfrischkäse entschieden, da er sich gut verarbeiten lässt.

Zubereitung:

Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Mehl, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel mischen. Die Butter in kleinen Würfeln dazugeben und mit den Fingerspitzen ins Mehl einarbeiten, bis man eine gleichmäßige Textur hat. Die geschnittene Frühlingszwiebel untermischen; dann die Milch mit einem Löffel einrühren, bis man einen groben, feuchten Teig hat.

Diesen auf eine stark bemehlte Unterlage geben und kurz durchkneten, dann mit der Hand flachdrücken, etwa 2 cm dick.

Der Shortcaketeig
Der Shortcaketeig

Nun Kreise mit einem Durchmesser von 7-8 cm ausstechen; ich habe dafür ein Glas genommen, was allerdings ein bisschen kleiner war. Bei Deb Perelman sollen es 6-8 Brötchen werden, bei mir wurden es dann 12.

Die Brötchen auf's Backpapier legen, dabei genügend Abstand lassen. Etwa 15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.


Für den Tomatensalat Öl, Essig, Salz, Zucker und frischen Pfeffer in einer Schale mischen und die geviertelten Tomaten  zugeben. Vorsichtig verrühren, bis die Tomaten mit der Marinade benetzt sind.

Nun die Sahne in einem weiteren Gefäß steif schlagen. Den Ziegen(-frisch-)käse unterheben und weiterschlagen, sodass eine cremig-fluffige Käsecreme entsteht.

die fertigen Brötchen im Anschnitt

Die warmen Shortcakes aufschneiden, mit den Tomatensalat samt Marinade belegen, einen Klecks Ziegencreme daraufgeben und mit der übrigen Frühlingszwiebel garnieren.
Servieren und genießen!

 Tomaten-Frühlingszwiebel-Shortcakes mit geschlagengem Ziegenkäse

Das Ergebnis

 

Die Shortcakes schmeckten bereits pur sehr gut. Außen knusprig, innen weich, schön aromatisch. Der Tomatensalat ist wirklich unspektakulär und erinnert mich stark an den typischen Tomatensalat meiner Kindheit. Gut! Die Ziegenkäsecreme ist wirklich fein und wurde von uns in größerer Menge portioniert.

Generell muss man sagen, dass die Rezeptmengen nicht unbedingt zusammenpassen. Es sind sehr viele Brötchen, aber nicht sehr viel Salat und auch nicht sehr viel Ziegenkäsecreme. Es bleiben also sicher Brötchen übrig; die lassen sich aber auch sehr gut zwischendurch essen.

Zum Umgang mit dem Buch:


Das bereits festgestellte Manko zieht sich durch's Buch:
Zwischen Zutatenliste und Arbeitsanweisungen muss man blättern. Lässt sich aber ja verkraften.

Was steht aus diesem Kapitel noch auf der Liste für die Zukunft?

 

Die Zucchinistreifen mit Mandel-Pesto und sogar noch 2-3 weitere Salate. Wer hätte das gedacht?

Fazit:

 

So skeptisch ich bei Salatkapiteln ja bin...dieses hat mich wirklich positiv überrascht!

Eure







 Tomaten-Frühlingszwiebel-Shortcakes mit geschlagengem Ziegenkäse


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