Rezension: Eine kleine Küche in New York

Mal wieder haben wir uns durch ein Buch durchgekocht und durchgebacken. Mal wieder wird es also nun Zeit für einen Rückblick. Hier habe ich Anfang des Monats das Buch bereits grundsätzlich vorgestellt.

"Eine kleine Küche in New York- Das Kochbuch zum weltweit erfolgreichen Blog Smitten Kitchen" (Originaltitel "The Smitten Kitchen Cookbook") erschien 2016 bei Piper Verlag GmbH. Mir wurde eine Ausgabe als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich weise aber an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass dies keinen Einfluss auf meine Meinung zu dem Buch hat. Bei dem Buch handelt es sich um ein Hardcover; es umfasst 328 Seiten und kostet im Handel 22 €.


Mein erster Eindruck des stabilen Hardcover-Buchs war positiv. Viele schöne, helle, freundliche Bilder, lange ausführliche Texte und viele Rezepte, die mich direkt ansprachen.

Was ich ausprobiert habe:


 Challah mit Feigen, Olivenöl und Meersalz

Frühstück:

Challah mit Feigen, Olivenöl und Meersalz


 Tomaten-Frühlingszwiebel-Shortcakes mit geschlagengem Ziegenkäse

 

 

Salat:


Tomaten-Frühlingszwiebel-Shortcakes mit geschlagenem Ziegenkäse




Sandwich:

Avocado-Baguette mit Gurke und Sesam



 


Vegetarisch:


Jumbo-Muschelnudeln mit Artischockenherzfüllung in Zitronen-Ricotta-Béchamel



 
Mit Fleisch:

Putenfleischbällchen mit Sesam und Kichererbsen-Salat

 

Kürbis-Käsekuchen "Marmor" mit Ingwerkeksen


Party:

Muddle Puddle Battle (und Käsecracker)

Mein Fazit:


Von den ausprobierten Rezepten hat mir jedes geschmeckt, zwei haben mich sogar richtig begeistert (die Artischockennudeln und die Challah). Es gibt viele weitere Rezepte im Buch, die ich irgendwann noch probieren oder abwandeln möchte.
Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet und jedes einzelne Rezept hat eine Geschichte, die gut und unterhaltsam erzählt wird. Es macht einfach Spaß zu lesen, was Deb Perelman zu erzählen hat. Das Buch ist für mich also mehr als nur ein Kochbuch. Ich habe öfter vor dem Einschlafen noch ein wenig darin gelesen und selbst in Rezepten, die mich eigentlich nicht interessierten, stieß ich auf interessante Geschichten. 

Der Schreibstil ist allerdings wenn es zum Rezept geht etwas hinderlich. Man verliert sich schnell im Text und muss leider viel blättern. Besonders zwischen Zutaten, ihren Mengen und der Beschreibung, was man damit tun muss, muss man oft umblättern. Man sollte sich daher vorab gut durchlesen was zu tun ist und sich vielleicht Mengen und Schritte kürzer rausschreiben, damit es in der Küche einfacher wird.

Nachdem meine New York-Rezepte in den Weltreisen bisher eher holprig waren (hier oder hier), war ich sehr froh, dass diese Rezepte durchgehend gelingsicher und lecker waren. Ich kann Deb Perelmans Buch und ihren Blog daher nur empfehlen! Ich werde mir, wenn sie ein weiteres Kochbuch schreiben sollte, dieses aber auf Englisch kaufen. Ich kann mir vorstellen, dass es dann noch einmal tiefere Spuren von ihr trägt als die Übersetzung.

Alles Liebe

Eure



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