Cheepple-Pie? Apfel-Käsekuchen!

Eigentlich bin ich gerade mitten in der Umzugsphase. Eigentlich habe ich dafür gerade gar keine Zeit. Aber dann hatte ich so Lust, einen Kuchen zu backen. Und dann war er so lecker. Und deshalb muss ich einfach einen Blogbeitrag dazu verfassen. Der Name Cheepple-Pie kam dann ganz von alleine und vereint all' die guten Dinge: Käsekuchen mit Äpfeln und knuspriger Kruste!



Es war einer dieser Tage, an dem ich einfach mit dem gebacken habe, was so im Haus war. Das zeigt sich bei den Zutaten dann auch ganz deutlich. Das Ergebnis war aber so cremig und locker und lecker, dass ich Euch die Zutaten genau so aufschreibe, wie ich sie eben zufällig im Haus hatte und verwendet habe. Ich möchte Euch aber auch dazu ermuntern, dieses und generell jedes Rezept ruhig abzuwandeln, wenn ihr mögt.

Zutaten für eine 26 cm-Springform (bei mir eine Herzform):

Für den Mürbeteig:

300g Mehl
200g kalte Butter
100g Zucker
1 Ei

Für die Masse:

300g Magerquark
250g Speisequark
300g Doppelrahmfrischkäse
3 Eier
1 Packung Vanillepuddingpulver
Saft einer Zitrone
200g Zucker

Für die Apfelschicht:

3 große rote Äpfel
etwas Zucker
etwas Zitronensaft

Zubereitung:

0. Den Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

1. Für den Mürbeteig alle Zutaten mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig vermischen.

2. Die Backform einfetten, mit Backpapier auskleiden und mit Mehl bestäuben.

3. Den Teig in die Form geben und auf dem Boden und am Rand gleichmäßig verteilen und andrücken. Die ausgekleidete Form bis zur weiteren Verwendung kaltstellen.

4. Alle Zutaten für die Füllung in einer Schüssel verrühren und in die Backform geben. Im Ofen für 50 Minuten backen.

5. In der Zeit geht es an die Äpfel. Dafür erst einmal eine große Schale mit heißem Wasser füllen, etwas Zitronensaft und ein kleines bisschen Zucker dazu geben. Nun die Äpfel vierteln und entkernen. Jedes Viertel in dünne Scheiben schneiden und ins heiße Wasser legen. So werden die Äpfel leicht vorgegart und lassen sich später besser biegen. Eventuell heißes Wasser nachgießen.

6. Den Kuchen nach 50 Minuten aus dem Ofen holen und mit den Apfelscheiben belegen. Dafür habe ich die Apfelscheiben an der Form entlang, leicht überlappend, in den Käsekuchenteig gesteckt. So habe ich mich ringsherum, in einer Spirale nach innen gearbeitet. Es entsteht so ein schönes, rosenartiges Muster.

7. Den Kuchen mit den Apfelscheiben noch einmal 10 Minuten backen. Im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen. Ich mag Käsekuchen am liebsten kalt und habe ihn daher über Nacht kühlgestellt und erst am nächsten Tag serviert. Er schmeckt aber bestimmt auch warm gut!


Die cremige Käsekuchenschicht erkennt man auf den ersten Blick natürlich nicht – eine schöne Überraschung also.



Kommt gut ins Wochenende!

Eure






6 Kommentare:

  1. Hallo, das sieht so lecker aus und in der Herzform besonders schön. Das werde ich auch mal ausprobieren. Ganz tolle Fotos.

    Liebe Grüße
    Bo

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  2. In Herzform hab ich den noch nie gesehen. Sieht schön aus. :)

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