Dalafilé med Äppelportvinsås

Nach der leckeren Dill-Bohnen-Suppe als Vorspeise unseres schwedischen Dinners gab es dann als Hauptgang Schweinefilet mit Apfelportweinsauce und Pilzgemisch:




Für 6 Portionen (die Portionen sind sehr knapp kalkuliert! In diesem 3-Gänge-Menü war es so genau richtig; wenn man es als einzelne Hauptspeise serviert würde ich es als 4 Portionen sehen):

2 Schweinelenden, jeweils etwa 600 g
Rapsöl
Salz und Pfeffer

Für das Pilzgemisch:

150 g Champignons
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
2 EL Butter
200 ml Sahne
1 EL Stärke
Salz und Pfeffer

Für die Sauce:

2 Schalotten
1 kleine Möhre
1 Apfel
2 EL Balsamico-Essig
1 EL Zucker
200 ml Portwein
400 ml Wasser

2 EL Stärke
200 ml Portwein

Zubereitung:

1. Den Ofen auf 125 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

2. Die Schweinelenden im Bräter auf dem Herd im heißen Öl rundum braun anbraten, salzen und pfeffern und dann im abgedeckten Bräter im Ofen 20-25 Minuten garen. Die Kerntemperatur sollte 65 Grad haben.

3. Die Schweinelenden aus dem Bräter nehmen und in Alufolie gewickelt 15 Minuten ruhen lassen. Dann in Scheiben schneiden und mit der Sauce und den Pilzen sowie Beilagen nach Wahl servieren (bei uns Kartoffelpüree).

Für das Pilzgemisch:

1. Pilze, Zwiebeln und Knoblauch hacken.

2. In der Butter anbraten, dann mit Sahne ablöschen und diese einköcheln lassen.

3. Die Stärke in etwas kaltem Wasser anrühren und dazu geben; aufkochen lassen und dabei gut rühren. Das Pilzgemisch dickt so gut an. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Sauce:

1. Schalotten und Möhren klein schneiden, den Apfel reiben.

2. Alles in 1 EL Öl in einem Topf anbraten. Essig, Zucker, 200 ml Portwein und Wasser zugeben und 15 Minuten kochen lassen.

3. Abseihen bzw. passieren. Die Stärke in etwas Wasser auflösen und in die erhaltene Sauce einrühren. Unter Rühren aufkochen, die Sauce dickt stark an. Mit weiterem Portwein zu einer sämigen Sauce rühren.


Besonders die Sauce kam bei der Familie sehr gut an. Ich war anfangs, beim Kochen, etwas skeptisch, da sie ja quasi 'aus dem Nichts' entsteht, also ohne eine Grundlage aus Bratrückständen o.ä. Das Ergebnis gefiel mir dann aber auch richtig gut, fruchtig und herb und wirklich schnell gemacht noch dazu.

Bei den Beilagen kann man sich natürlich auch wesentlich mehr austoben, ich könnte mir auch Kartoffelgratin sehr gut dazu vorstellen.

Hebt Euch noch Platz für's Dessert auf!
Bis dahin alles Liebe,
Eure






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